Salat von Frühlingsgemüse mit Bärlauchpesto
Zutaten für 4 Personen
- 200 g Babyzucchini
- 200 g Zuckerschoten
- 200 g Erbsen
- 200 g Babymöhren mit Grün
- 200 g grüne Bohnen
- 200 g Blumenkohl
- 100 g Frühlingszwiebeln
Für die Vinaigrette:
- 15 ml Champagneressig
- 15 ml Sherryessig
- 60 ml Sonnenblumenöl
- Salz, Pfeffer
Für das Pesto:
- 60 g Bärlauch
- 10 g Pinienkerne
- 40 g Parmesan
- 10 ml Wasser
- 100 ml Olivenöl (kaltgepresst)

Zubereitung:
Die Möhren putzen und die Zucchini vom Kopf befreien. Bei den Zuckerschoten und den Bohnen die Enden entfernen und kleine Blumenkohlröschen aus dem Blumenkohl schneiden. Dann das Gemüse in reichlich Salzwasser so lange blanchieren , bis es bissfest ist. Beginnen Sie mit dem Blumenkohl, dann die Möhren und dann das grüne Gemüse. Anschließend in Eiswasser abschrecken. Die Frühlingszwiebeln in drei gleichgroße Teile schneiden, halbieren und dann in streifen schneiden.
Für das Pesto alle Zutaten in einen Mixer geben und es zu einer cremigen Masse verarbeiten.
Die beiden Essigsorten, das Öl und die Gewürze in eine Schüssel geben und alles gut verrühren. Das Gemüse dazugeben und alles durchmischen.
Das Gemüse auf vier Teller verteilen und mit dem Bärlauchpesto beträufeln.
Guten Appetit!

Was steckt in einer Portion?
Nährstoff/Menge pro Portion:
- Energie: 143 kcal
- Fett: 11,4 g
- Kohlenhydrate: 6,14g
- Eiweiß: 4,0 g
- BE: 0,33
- Vitamin K: 79 µg ≙ ca. 112 % (♂) bzw. 131 % (♀)
- Vitamin A: 16,6 mg ≙ ca. 24 % (♂) bzw. 31 % (♀)
In der Frühlingszeit erwacht die Natur aus dem Winterschlaf und viele junge Gemüsesorten kommen auf den Markt. Jetzt ist genau die richtige Zeit für einen frischen Salat aus Frühlingsgemüse. Für den ganz besonderen Geschmack sorgt das selbst zubereitete Bärlauchpesto.
Das auch als Waldknoblauch bekannte Frühlingskraut erlebt seit einigen Jahren eine Wiederentdeckung in der Küche. Bärlauch ist ein Zwiebelgewächs und damit ein Verwandter des Knoblauchs. Die Bärlauchpflanze ist wild in fast ganz Europa zu finden. Seine Erntephase beginnt mit dem Erscheinen der Blätter zwischen Februar und März und endet mit der Blüte, die von April bis Juni dauert. Die länglichen, spitz zu laufenden Blätter sollten jedoch vor der Blüte gesammelt werden, da sie sonst einen bitteren Geschmack bekommen und dann nur noch eingeschränkt zu genießen sind.
Von der Bärlauchpflanze werden hauptsächlich die Blätter verzehrt, obwohl auch Stengel und Blüten genießbar sind. Möchten Sie Bärlauch in der eigenen Küche verwenden, können Sie auf einem Spaziergang das Wildkraut selbst im Wald sammeln. Diese Möglichkeit sollten aber nur Pflanzenkundige nutzen, da eine Verwechslung mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen droht, die für den Menschen giftig sind! Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist der Knoblauchgeruch der Bärlauchblätter, den die beiden anderen Pflanzen nicht aufweisen. Bitte immer nur für den eigenen Tagesbedarf sammeln, da die natürlichen Bestände sonst zu stark dezimiert werden. Mittlerweile wird Bärlauch auch auf vielen Märkten angeboten, so dass er problemlos in den Speiseplan eingebaut werden kann.
Die Blätter sollten frisch und roh in den Speisen eingesetzt werden, da durch Erhitzen wertvolle Inhaltsstoffe des Bärlauchs verloren gehen. Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel in Pesto oder Salat, pur auf Brot oder unter Kräuterquark gemischt. Zudem kann das Frühlingskraut - wie Knoblauch - als Gewürz für Salate und Suppen genutzt werden. Da der Bärlauch zu Beginn des Jahres das erste Kraut in der Natur ist, können Schnittlauch oder Zwiebelkraut ersetzt werden.
Wichtige Inhaltsstoffe des Bärlauchs sind große Mengen Schwefelverbindungen, Vitamin C, Magnesium, Mangan und auch Eisen. Trotz des hohen Gehaltes an schwefelhaltigen Verbindungen verbleibt im Gegensatz zum Knoblauch nach dem Genuss kein Körpergeruch zurück.








