Australische "oven roots"

Zutaten für 8 Personen

 

  • 500 g Möhren
  • 500 g Pastinaken
  • 500 g Kartoffeln, fest kochend
  • 250g Sellerie
  • 250 g Gemüsezwiebeln
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker, braun
  • Muskat, gerieben
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitungszeit ca. 50 Minuten

Zubereitung:

 

Möhren, Kartoffeln, Pastinaken, Sellerie und Zwiebeln schälen. Möhren, Kartoffeln, Sellerie und Pastinaken in etwa 5cm lange Stücke schneiden und anschließend vierteln. Die Kartoffeln und die Möhren cirka 5 Minuten in Salzwasser kochen. Die Pastinaken und den Sellerie hinzugeben und alles zusammen weitere 5 Minuten kochen. Danach das Wasser abgießen und das Gemüse abtropfen lassen. Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Die Zwiebeln in einer Pfanne in der Butter andünsten und sie mit dem mit Zucker kurz karamellisieren. Die Zwiebeln mit dem Gemüse vermischen und in eine Auflaufform geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Alles auf mittlerer Schiene im Ofen 35 Minuten garen. Die Petersilie klein hacken und mit dem Zitronensaft unter das Gemüse mischen.

 

Tipp des Küchenchefs: Oven roots eignen sich hervorragend als leichte Alternative zum Kartoffelsalat beim Grillen. 

 

Guten Appetit!

 

 

Was steckt in einer Portion?

 

  • Energie: 147 kcal
  • Fett: 4,43 g
  • Kohlenhydrate: ca. 21,6 g
  • Eiweiß: 4,27 g
  • BE: ca. 1,5
  • Vitamin A: 0,9 mg ≙ ca. 90% des Tagesbedarfs für Männer und 112% des Tagesbedarfs für Frauen
  • Vitamin C: 38,6 mg ≙ 38,6% des Tagesbedarfs
  • Ballaststoffe 7,9 g ≙ 26% des Tagesbedarfs


Lange Zeit spielte die Pastinake in deutschen Küchen keine Rolle, obwohl sie noch im Mittelalter das wichtigste Grundnahrungsmittel war. Denn mit dem Siegeszug der Kartoffel geriet das Wurzelgemüse zunehmend in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren erlebt die schmackhafte Pastinake ihre Renaissance.
Die weißlich bis gelblich-braunen Rüben ähneln übergroßen Möhren und auch ihr süßlich-nussiger Geschmack erinnert an das gelborange Gemüse. Das Wurzelgemüse bekommt nach längerer Lagerung oder wenn die Pflanzen den ersten Nachtfrost überstanden haben, ein intensiveres Aroma. Ihre Erntezeit beginnt Ende September und reicht bis in den März des Folgejahres.
Doch das Wurzelgemüse ist nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr nahrhaft. Der Kohlenhydratgehalt entspricht etwa dem von Kartoffeln (12 - 15 g/ 100 g). Zudem enthalten sie viele Ballaststoffen, die rasch sättigen, gut für die Magen-Darm-Funktion sind und eine schützende Wirkung gegen Darmkrebs haben. Neben den Kohlenhydraten liefert die Rübe nennenswerte Mengen an Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen und mehrere Vitaminen. Unter den Vitaminen ist der relativ hohe Gehalt an Folsäure hervorzuheben.
Die Pastinake kann roh - wie Sellerie und Möhren - oder gekocht genossen werden. Sie eignet sich als Gemüsebeilage zu Wild- und Rindfleischgerichten; in Scheiben geschnitten und paniert schmecken sie köstlich als Bratlinge. Junge und zartere Wurzeln sind optimal als Suppeneinlage oder roh in Salaten. Zu den Klassikern der englischen Küche zählt Pastinakenpüree - Mashed parsnips - das ähnlich wie Kartoffelpüree zubereitet wird, jedoch wesentlich aromatischer ist. Es wird traditionell mit gebratenem oder gegrilltem Fleisch serviert. Die Blätter der Rübe können zum Würzen von Speisen verwendet werden.

 

Tipps:

  • Die kleinen Wurzeln sind zarter als große; feste Rüben haben einen aromatischeren Geschmack als weiche.
  • Frische Wurzeln sind fest und haben eine straffe Haut.
  • Die Wurzeln werden am besten kurz mit einer Bürste unter fließendem Wasser gereinigt und/oder geschält.
  • Im Gemüsefach des Kühlschranks sind sie im gewaschenen Zustand vier Tage haltbar; ungewaschen und bei 1°C kann man sie monatelang aufbewahren.

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