Gebratenes Hasenrückenfilet auf einem Carpaccio von Kohlrabi und Roter Beete
Zutaten für 2 Personen
- 1 Stk. Kohlrabi
- 1 Stk. Rote Beete
- 2 Stk. Hasenrückenfilets
- 150 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Sahneersatz
- 50 g Ananas
- 1 El Öl
- Salz, Pfeffer, Orangenpfeffer, Stärke o. hellen Soßenbinder

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Zubereitung:
Die Gemüsebrühe mit der Ananas zum kochen bringen, 2 min kochen lassen und den Sahneersatz dazugeben. Weitere 2 min. kochen und anschließend mit einem Pürierstab pürieren. Nun binden Sie die Sauce mit der Stärke und lassen die Ananassauce nochmals kurz aufkochen, damit der Stärkegeschmack verfliegt.
Den Kohlrabi und die Rote Beete mit Hilfe einer Aufschnittmaschine in dünne Scheiben schneiden. Mit einem Ausstecher runde Kreise ausstechen und diese ca. 10 sek. blanchieren
( die Kohlrabi zuerst, da die Rote Beete färbt ). Die Scheiben in Eiswasser abschrecken und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Hasenrückenfilets mit Salz und Pfeffer würzen und in einer heißen Pfanne mit dem Öl auf beiden Seiten ca. 2 min. braten.
Zum anrichten legen Sie die Kohlrabi- und Rote Beetescheiben abwechselnd zu einem Kreis und bestreuen diesen mit etwas Orangenpfeffer. Auf den Kreis legen Sie das gebratene Filet und ziehen die Ananassauce ringsherum.
Guten Appetit!

Was steckt in einer Portion?
Nährstoff/Menge pro Portion:
• Energie: 433 kcal
• Fett: 15,5 g
• Kohlenhydrate: 23,7 g
• Eiweiß: 48,8 g
• BE: 1,77
• Eisen: 5,76 mg ≙ ca. 58 % (Männer) u. ca. 38 % (Frauen) des täglichen Bedarfs
• Vit. C: 41,5 mg ≙ ca. 42% des täglichen Bedarfs
• Folsäure: 61 μg ≙ ca. 15 % des täglichen Bedarfs
• Kalium: 882 mg ≙ ca. 44 % des täglichen Bedarfs
Wildgerichte sind ein unvergesslicher Genuss. Immer mehr Feinschmecker begeistern sich für das zarte und aromatische Wildfleisch. Neben Reh und Hirsch stellt der Wildhase eine willkommene Abwechslung auf dem Speisenplan dar. Hervorzuheben ist der hohe Eiweißgehalt im Wildfleisch. Eiweiß ist wichtig für den Muskelaufbau im Körper. Wildfleisch enthält aber auch jede Menge an Mineralstoffen wie Kalium und insbesondere Eisen. Eisen ist verantwortlich für den Sauerstofftransport im Blut und stärkt so die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.
Die Rote Beete ist eine meist runde, etwa faustgroßerote Knolle mit tiefrotem Fruchtfleisch. Sie schmeckt aromatisch erdig und leicht säuerlich. Der Farbstoff, der die Rote Beete rot färbt, Betanin, gehört zu den Polyphenolen und stärkt das Immunsystem. In der Vergangenheit wurde die Rote Rübe auch als Färberpflanze eingesetzt. Aufgrund ihres hohen Vitamin B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts ist die Rote Beete ein beliebtes Gemüse, das für Rohkost-Salate verwendet oder als Beilage gereicht wird. Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen (Calcium-Oxalat-Steine) neigen (z.B. Morbus-Crohn-Patienten), sollten Rote Beete nur in Maßen genießen, da sie reich an Oxalsäure ist. Da Rote Beete extrem stark färbt, sollte man bei der Verarbeitung unbedingt Haushaltshandschuhe tragen. Rote Flecken auf den Händen lassen sich mit Zitronensaft entfernen.








